Frühförderung
Die Frühförderung der LVR-Johanniterschule unterstützt Kinder mit Blindheit oder Sehbehinderung und ihre Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose bis zum Schuleintritt.
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Die Frühförderung der LVR-Johanniterschule unterstützt Kinder mit Blindheit oder Sehbehinderung und ihre Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose bis zum Schuleintritt.
In der Frühförderung an der LVR-Johanniterschule steht das individuelle Sehvermögen Ihres Kindes im Mittelpunkt. Wir förden Ihr Kind und wir beraten und unterstützen Sie als Eltern ab der Geburt Ihres Kindes bis zu seiner Einschulung. Dabei arbeiten wir eng zusammen mit den Erzieher*innen und Therapeut*innen Ihres Kindes. Sie können unser Angebot zusätzlich zur allgemeinen Frühförderung und zu anderen Therapien nutzen. Unsere Förderangebote sind kostenlos. Sie brauchen kein Rezept.
sehbehinderte Kinder
blinde Kinder
sehgeschädigte Kinder mit weiteren Behinderungen, einschließlich komplexer Mehrfachbehinderungen
Kinder mit Auffälligkeiten in der visuellen Wahrnehmung
vom Zeitpunkt der Diagnose bis zum Schuleintritt.
Beratung und Förderung im Elternhaus und an unserer Schule
Familientreffen an der Schule
Beratung und Förderung in Kindergärten und Kindertagesstätten
Zusammenarbeit mit anderen an der Förderung des Kindes beteiligten Fachleuten
Förderung in Kleingruppen im Rahmen unserer Vorklasse
Einschulungs- und Schullaufbahnberatung
Beobachtung und Überprüfung des Sehverhaltens
Förderdiagnostik
Beratung zu Hilfsmitteln für sehbehinderte und blinde Kinder
das individuelle Sehvermögen zu entwickeln und zu nutzen
den Tast- und Hörsinn einzusetzen
Freude an der Kommunikation zu entwickeln
zielgerichtete Aktivitäten bei schweren Beeinträchtigungen zu initiieren
Spiel- und Lernfähigkeit zu entwickeln
im täglichen Leben selbständiger zu werden
sich in seiner Umgebung zu orientieren und sicher zu bewegen
Selbstbewusstsein zu entwickeln
Hilfsmittel kennen zu lernen.
die Auswirkungen der Sehbeeinträchtigung oder Blindheit nachzuvollziehen und zu verstehen
Anregungen im Umgang mit dem Kind aufzugreifen und in den Alltag zu übertragen
geeignete Lernangebote für Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen zu finden
Hilfsmittel und Spielmaterialien kennen zu lernen und einzusetzen
den Eintritt in die Kindertagesstätte zu erleichtern und die soziale Teilhabe zu fördern
Kontakte zu anderen betroffenen Familien zu knüpfen
den Übergang in die Schule gut zu gestalten
rechtliche und finanzielle Hilfen zu nutzen.
Regelmäßig organisieren wir Treffen, für alle Familien, die wir in unsem Frühförderzentrum betreuen. Geschwisterkinder, Omas und Opas sind ebenfalls herzlich willkommen! Im Vordergrund der Treffen stehen das gegenseitige Kennenlernen, die Möglichkeit sich auszutauschen sowie Spiel- und Bastelangebote für die Kinder. Als zusätzliches Angebot für die Erwachsenen stehen einige Treffen unter einem thematischen Schwerpunkt, der bestimmte Aspekte von Sehgeschädigung näher erläutert, oder den spezifischen Umgang von Menschen mit Sehschädigung betrachtet.
Zu den einzelnen Veranstaltungen laden wir Sie etwa vier Wochen im Voraus ein. Damit wir gut planen können, bitten wir Sie, sich verbindlich (schriftlich oder telefonisch) anzumelden.
Wir unterstützen die Erzieher*innen und Therapeut*innen Ihres Kindes dabei, die Auswirkungen einer Sehschädigung nachzuvollziehen und zu verstehen. Ziel ist es, sehgeschädigtenspezifische Aspekte in den Kindergartenalltag oder die Therapien mit einzubeziehen.
Dazu bieten wir regelmäßig Informationsveranstaltungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten an. Die Veranstaltungen richten sich an alle Mitarbeitenden oder Therapeut*innen in Kindertageseinrichtungen, die ein sehgeschädigtes Kind betreuen oder mit ihm arbeiten. Ziel aller Veranstaltungen ist es, Besonderheiten der Wahrnehmung und Entwicklung sehgeschädigter Kinder aufzuzeigen.
Zu den einzelnen Veranstaltungen laden wir Sie etwa vier Wochen im Voraus ein. Bitte melden Sie sich verbindlich (schriftlich oder telefonisch) zu den Veranstaltungen an, damit wir gut planen können. Die Plätze vergeben wir nach Eingang der Rückmeldungen. Wir informieren Sie, wenn alle Plätze vergeben wurden und wir Ihre Anmeldung nicht berücksichtigen können.
auffallend vergrößerte oder verkleinerte oder in der Mitte trübe Augen
das Kind dreht sich vom Licht weg, blinzelt oder starrt ins Licht
Schielen über längere Zeit
das Kind hält den Kopf oft extrem schief; seine Augen zittern
kein Augenkontakt
das Kind betrachtet einen Gegenstand nicht, der ihm vor das Gesicht gehalten wird
es betrachtet Gegenstände in kurzem Sehabstand
es folgt Bewegungen nicht oder verzögert mit den Augen
es wendet den Kopf nur in Verbindung mit Geräuschen
es greift oft daneben
es stolpert oder stößt sich häufig oder findet sich in ungewohnter Umgebung nicht zurecht
Schwankendes Sehvermögen
Reiben oder Bohren in den Augen
Kontakt
Frühförderung
Sie erreichen mich mittwochs von 11.00 bis 13.00 Uhr.