Unsere pädagogische Arbeit konzentriert sich neben der sehgeschädigtenspezifischen Gestaltung des Unterrichts auf weitere wichtige Themenbereiche, die wir intensiv verfolgen:
Angepasste Materialien (Mediale Aufbereitung)
Wir passen alle Unterrichtsmaterialien individuell an die Bedürfnisse unserer Schülerschaft an. Je nach Bedarf werden Inhalte vergrößert, optisch klar strukturiert, durch taktile Modelle (zum Fühlen) ersetzt oder in Hörtexte beziehungsweise Punktschrift (Braille) übertragen.
Beratung zu Sehhilfen
Da die visuellen Anforderungen in der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10) komplexer werden, führen wir in regelmäßigen Abständen eine individuelle Beratung zu pädagogischen Sehhilfen durch. So stellen wir sicher, dass die Hilfsmittel optimal genutzt werden.
Digitale Fertigkeiten (Medienkompetenz)
Bereits ab der dritten Klasse vermitteln wir grundlegende Computerkenntnisse und -fertigkeiten. Eine besondere sehgeschädigtenspezifische Grundfertigkeit ist dabei der sichere und versierte Umgang mit der Computertastatur.
Vorbereitung auf das Berufsleben
Die Schüler*innen absolvieren während ihrer Schulzeit drei Betriebspraktika. Dort lernen sie, ihre persönlichen Stärken und Grenzen im Hinblick auf berufliche Anforderungen realistisch einzuschätzen. Außerdem üben sie, ihre individuellen Bedürfnisse anderen gegenüber klar zu benennen und durchzusetzen.
Unabhängigkeit im Alltag (Orientierung und Mobilität – O&M)
Die Verkehrserziehung, die an allen Schulformen Pflicht ist, erweitern wir um sehgeschädigtenspezifische Aspekte der Orientierung und Mobilität (O&M). Fertigkeiten wie das Benutzen des eigenen Blindenstocks, werden in praktischen Unterrichtsgängen gezielt erprobt und gefestigt.